Jens Flammann

Verstehen und Gestalten

Problemlösungen statt Seminare

Weiterbildung erwischt diejenigen, die sich nicht dagegen wehren können? Menschen wollen nicht belehrt werden, sondern lernen; sie wollen nicht nur lernen, sondern Probleme und Engpässe lösen.

Das ist – stark zusammengefasst – das Ergebnis einer Befragung des IT-Dienstleisters CSC → hier.

Mehr Erfolg mit Sechs-Stunden-Tag

In Schweden hat ein Unternehmen damit experimentiert, wie man mit kürzeren Arbeitszeiten mehr bewirken kann – weil das entspannender für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist. LeistungsBalance eben.

Das Magazin „enorm“ berichtet über Erfolge und Lernerfahrungen dieses Experimentes: → hier

4. Mannheimer Abendgespräch: „Den richt’gen Augenblick erwischen“

Passend zur Fastenaktion 2017 steht am Donnerstag, 9. März 2017, das 4. Mannheimer Abendgespräch unter dem Thema „Den richt’gen Augenblick erwischen“.

Als Impulsgeberinnen und Impulsgeber sind dabei:

Matthias Jost,
der ein freiwilliges Jahr in der Evangelischen Matthäus-Gemeinde Neckarau macht, weil er „eine Auszeit vom ganzen Gelerne braucht“:
Millenials im Hamsterrad des Bulimielernens


Regina Witt,
die ein Seminarhaus aufgebaut hat und ihr Lebenswerk wieder abgeben musste:
die Pioniergeneration im „Ruhe“stand


Jacqueline Yildirim,
die bei der SAP gekündigt hat, um als Existenzgründerin die → High Heels neu zu erfinden:
auf dem „Highway des Lebens“ neue Chancen entdecken


Weitere Details und Anmeldung → hier

Wer von uns beiden hat Angst vor Burnout?

Sind Sie’s oder bin ich es? Jeder Zweite hat Angst vor Burnout, hat die Allianz erhoben (→ mehr):

  • Zwei von drei Menschen kennen jemanden, den’s „erwischt“ hat;
  • ein Viertel der Arbeitnehmer kann mit dem Chef über seine Sorgen sprechen,
  • jeder Zweite spricht sich beim Partner aus.
  • Und zehn Prozent versuchen, alleine damit klar zu kommen.

Burnout ist ziemlich teuer – für den Einzelnen, auch für die Unternehmen.

LebensLuxus aus der Schweiz

Das Gottlieb Duttweiler Institute (GDI) ist eine Denkfabrik in der schönen Schweiz und hat sich mit dem Thema „Der nächste Luxus“ befasst. Studienautorin Martina Kühne beschreibt, wie nah sie der Idee von LebensLuxus gekommen ist:

Innere Obdachlosigkeit

Mangelnde Leistungsbalance führt zu „innerer Obdachlosigkeit“, sagt der Soziologe Heinz Bude: hier…

Zunehmende Fluktuation macht Unternehmen dümmer

Die Fluktuation sei in den vergangenen fünf Jahren um 5% gestiegen auf fast 30%, so hat Holger Schäfer  vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) analysiert. Er erklärt Kondratieffdiesen Befund mit einem Arbeitsmarkt, der für Arbeitnehmer besonders günstig – je nach Branche mehr oder weniger. Details hier…

Für Unternehmen kann das knifflig werden: Wenn mehr Mitarbeiter kommen und gehen, leiden darunter die Beziehungen / das Vertrauen in der Belegschaft und auch zu externen Partnern (Kunden, …). Zudem: Neue Mitarbeiter bringen zwar neues Wissen mit, aber bestehende nehmen zusätzlich auch Erfahrung und Kontakte mit.

Tipp für die Praxis: Analysieren Sie, wer kommt, wer bleibt und wer geht. Und ziehen Sie daraus schnell Ihre Schlüsse.

 

Essay aus alter Zeit

20120602_172430Der Juni 1997 ist eine Weile her. Damals habe ich meine Ideen für zeitgemäße Bildung zusammengefasst, die mir jetzt wieder in die Hände gekommen sind: Sie passen immer noch.

Das Original hier…

Die spannende Frage ist: Wie lassen sich diese Ideen verbessern undf verwirklichen?

Müdigkeitsgesellschaft durch „Optimierungsquatsch“?

Byung-Chul Han - Müdigkeitsgesellschaft - DW20150824Das Buch „Müdigkeitsgesellschaft“ von Byung-Chul Han zählt zu den wenigen, die mich ergriffen haben, ohne dass ich es vollständig verstanden habe.
Zu einer Zusammenfassung bin ich nicht fähig, ein wenig vielleicht die Deutsche Welle in ihrem Beitrag hier…
 
Am 28. Oktober 2015 werden wir über den Zusammenhang zu sprechen haben zwischen Müdigkeitsgesellschaft und „Optimierungsquatsch“: mehr…

Asiatischer Erfolg in der Netzwerkökonomie

Porträt Jens Flammann von Gerd Pilz 20080300-25Wer kennt das auch?

Da lädtst Du Leute ein, gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Du bekommst keine Antwort. Du erfährst anderweitig, dass sie ihr eigenes Ding machen.
Du denkst Dir: Gemeinsam wäre mehr drin gewesen.

Meine Mut-mach-Geschichte zu diesem Thema habe ich vor 20 Jahren in Malaysia erlebt: Ich bestelle eine Cola an einem Verkaufsstand, der hat aber keine. In Europa wäre die Geschichte zu Ende gewesen, nicht in Asien: Der Verkäufer geht zu einem Nachbarn, leiht sich eine Cola aus und verkauft sie mir.

Vielleicht es das ein Grund für den Erfolg der Asiaten in der Netzwerkökonomie?

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