Autor: jensflammann (Seite 2 von 4)

We-Dentity: Wer sein darf, wer er (oder sie) ist, ist besser

Jens Flammann 1167 junge Augen - NeugierdeVerhaltensökonomen haben einen neuen (Mode-)Begriff: We-Dentity soll ausdrücken, dass Menschen nicht nur eine Identity (Identität) haben, sondern in vielen Rollen agieren – und miteinander interagieren. Das macht das Leben komplex – und auch konfliktreich und interessant!

Forscher wollen nun herausfinden, welche Folgen es hat, wenn sich Menschen wohlfühlen in ihrer Haut – respektive: in ihrer Rolle oder We-Dentity. Wenig überraschend ist, dass Menschen dann besser sind beim Lernen oder Arbeiten, wenn  sie sich gewertschätzt fühlen.

Das Schweizerische Duttweiler-Institut hat dazu gearbeitet: mehr…

Industrie 4.0 kostet Akademikerjobs

Logisch: Was Roboter und Software besser und billiger machen können als menschliche Arbeitskräfte, kostet deren Jobs. Das wird auch vor Akademikern nicht halt machen, wie DeutschlandRadio Kultur berichtet: hier…

Deswegen habe ich zweierlei getan:

  1. Der neuen Netzwerkinitiative „Smart Production Mannheim“ meine Unterstützung in Sachen HR angeboten.
  2. An der Uni Mannheim mit Lern-Expeditionen ein neues Lernformat getestet. Auswertung demnächst…

Warten bringt nichts.

Bewerber wollen mit dem Chef sprechen

Expedition Unternehmen www20150119Wichtiger als der Kontakt zu den Personalern ist Bewerbern der Kontakt zu ihren zukünftigen Vorgesetzten, zitiert „Wirtschaftspsychologie heute“ eine Studie: mehr…

Das ist der Grund, weswegen ich Lern-Expeditionen anbiete, bei denen Studierenden zu „Gesprächen auf Augenhöhe“ mit mittelständischen Unternehmern zusammenkommen. Details dazu hier…

Generation Y hat Führung übernommen

Cover Heimlichen RevolutionäreErmutigendes Feedback gab’s zu der Veranstaltung „Wie die Generation Y die Welt verändert“ am 4. Februar 2015 auch auf facebook: vielen Dank dafür!

Die zugespitzte Botschaft des Abends:
De facto hat die Generation Y die Führung übernommen, ohne dies schon zu spüren – und damit: ohne dies verantworten zu können.

Wie ich zu dieser Aussage komme? Die älteren Teilnehmenden bezogen sich in ihren Redebeiträgen oft auf die Werte der Jüngeren – und machten sie damit zum Maßstab ihres eigenen Handelns. Das bedeutet nicht, dass die Generationen vor den Ypsylonern mit deren Wertmaßstäben immer einverstanden sind. Aber sie haben de facto „keine Pfeile mehr im Köcher“; sie können allenfalls noch Rückzugsgefechts-Positionen „dagegen“setzen.

Bei der Veranstaltung im coolen Club Speicher 7 hatte ich auch den Eindruck, dass es „generationsspezifische“ Kernaussagen gab:

  • Die Jungen machen sich Gedanken über Land und Leben;
  • die berufstätige Generation über Karriere;
  • die aus dem Beruf langsam aussteigende Generation, ob sie wohl alles richtig gemacht hat (nach dem Maßstab ihrer Nachfolgerinnen und Nachfolger);
  • und die Ruheständler – die haben wieder Abstand, um mit den Jungen weitreichende Fragen zu stellen.

Liege ich mit diesen zugespitzten Aussagen völlig daneben?

Antworten, wie es in Zukunft weitergeht, brauchen wir noch. Wie wir die erarbeiten können, dafür entwickele ich bereits Formate (wer darüber informiert bleiben möchte, möge sich bitte meine Einladungen bestellen).

Bisher gehen meine Gedanken dahin, dass wir im Herbst über Werte von und für Menschen sprechen: mehr…

Fehler feiern – und loswerden

20120930_171551Griffig ist der Titel schon mal, aber was bringt die „Fuck-up-Night„, von der die  „Süddeutsche“ (hier…) schreibt.

Hirnpsychologisch können wir alle jene Sachen besser vergessen, an die wir uns erinnern. Re-Flektion heißt das.
Dummerweise macht sich’s unser Hirn nämlich gerne mal gemütlich: So machen wir immer mal wieder auch die gleichen Fehler (ohne es zu merken), so können wir uns selber soo wunderbar in die Tasche lügen („waren die Anderen / Pech / …“).
Deswegen braucht es Aufwand, damit wir uns zum Vergessen an das erinnern, was vielleicht gestern noch eine gute Idee war, aber möglicherweise nicht mehr taugt.

Der Laborleiter eines Frankfurter Chemieunternehmens rechnete mir mal vor, wie teuer und tödlich auch kleine Fehler richtig werden können. Deswegen brauchen wir in einer komplexen und dynamischen Welt (zumindest mehr als in jener traditionsgeprägten Welt aus Ackerbau und Industrie-Fertigungsband) eine „Fehlerkultur“ (wieder so ein pompöses Wort), die uns Neuanfänge ermöglicht: „Lösungen Zweiter Ordnung“

Lesetipp für alle, die ihre Fehler noch nicht erkennen können: „Kunst des klaren Denkens: 52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen“ von Rolf Dobelli. Leicht zu lesen, hat’s aber in sich…

Ypsiloner als Zauderer?

Generation Y in impulse20141211Schon klar: Man muss Kontraste zeichnen, wenn man Menschen etwas klarmachen will. Auf der einen Seite also die Generation, die sich gradlinig ins Burnout engagiert, auf der anderen die zaudernden Egotaktiker, die sich nicht festlegen wollen?

Auch „impulse“ schreibt über die „Generation Y“ (hier…). Weil’s mir lieber ist, dass Menschen miteinander sprechen statt nur voneinander zu lesen, gibt’s dazu im Februar eine Veranstaltung in Mannheim: Details…

Luxus gegen Stress und Burnout?

20141119_151635Früher dachten Menschen bei Luxus an fette Autos und funkelnde Brillianten. Aus verschiedenen Gründen zählen immer mehr andere Werte: Muße und Ruhe, Genuss und Authentizität.

Nächste Woche darf ich in Bad Boll mit Betriebs- und Personalräten an diesem Thema arbeiten – wiewohl der Titel der Tagung ganz anders heißt: „Work-Life-Balance“ holt die Menschen möglicherweise leichter ab (auch wenn für mich die Balance zwischen zwei Aspekten, die zusammengehören, irgendwie seltsam ist).

Die Herausforderung für mich besteht daran, wie ich zwanzig Teilnehmende aus sehr unterschiedlichen Produktionsunternehmen und Dienstleistungsorganisationen mitnehmen kann zum Mehr an Qualität, weil eben immer mehr Quantität nicht genug ist.

Wer noch spontan mitmachen will, erfährt hier mehr…

Expats mögen Deutschland

AusZeit - Einfach. Gut. Leben. löschbar JFl20140419_Seite_2Die Briten hatten früher schon die Nase vorne, wenn’s um Internationalisierung ging: Die HBSC-Bank untersucht die Vorlieben von Expatriats. Das sind die Menschen, die heute hier arbeiten und im kommenden Jahr anderswo auf der Welt: mehr…

Es ist ja jetzt nicht so, dass jeder weltweit umziehen will oder soll, gleichwohl hat die Kultur globaler Arbeitsmobilität einige Konsequenzen – auch für die Zuhausebleiber:

  • mehr interkulturelle Konflikte – oder Perspektiven;
  • geringere Mitarbeiter- und Kundenbindung – oder positive Fluktuation;

Es ist wohl wie immer: Man muss mitbekommen, was sich verändert und wie man seine Spielräume dabei nutzt.

Nullwachstum in der FAZ

Nichts Neues schreibt die FAZ, aber: Der Autor liegt wohl richtig mit der Aussage, dass einfache Renditen passé sind. Damit beschreibt er den Kondratieff-Winter.

Was Gerald Braunberger nicht verrät: Wie kommt man mit Lösungen Zweiter Ordnung raus aus dem Nullwachstum? Mehr…

2014: Danke an Geschäftspartner

In meinem Jahresheft 2014 zum Thema “Qualität” (hier…)
schreibe ich über folgende beispielhafte Geschäftspartner:

Erfreulicherweise gibt es viele weitere Unternehmen,
mit denen ich gut und gerne zusammenarbeite.

Sie haben Hinweise oder Ergänzungen?
Bitte schreiben Sie mir kurz per E-Mail…

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